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Erziehung / Training
Trennungsangst bei Hunden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: SAB   
Donnerstag, den 20. August 2009 um 15:03 Uhr

Trennungsangst bei Hunden

 

Haben Sie Geduld und Verständnis! Planen Sie für diese Desensibilisierung ca. 2 - 3 Monate ein.

Gerade ein Hund aus dem Tierheim (der ja mindestens schon einmal von seinem Menschen im Stich gelassen wurde!) leidet verstärkt unter Trennungsangst und kann als Übersprungshandlung auch schon mal in Panik geraten, bellen, einen Anfall von Zerstörungswut bekommen und/oder aus Protest oder Angst in die Wohnung machen, obwohl er eigentlich stubenrein ist.

Sprechen Sie auch ruhig mit einem Tierheilpraktiker oder Ihrem Tierarzt. Es gibt unterstützende Mittel (z.B. Bachblüten-Mischungen), die das Training positiv unterstützen können.

Häufig hilft es auch gleichzeitig eine Hundeschule zu besuchen. Dort können sich die Hundebesitzer austauschen und neuen Mut schöpfen, denn man ist nicht alleine mit seinem Problem.

Außerdem lernt Ihr Hund dort die Grundbegriffe des Gehorsams und bekommt dadurch mehr Selbstbewusstsein.

Ignorieren Sie Ihren Hund eine halbe Stunde bevor Sie das Haus verlassen. Knuddeln Sie ihn nicht bevor Sie gehen.

Erklärung:

Ihr Hund muss Selbstständigkeit lernen, dann wird ihm das "Alleine sein" auch nicht so weh tun. Außerdem suggerieren Sie ihm durch zuviel Aufmerksamkeit vor dem Verlassen, dass gleich etwas passieren wird.

Erlauben Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall Ihnen überall hin zu folgen. Er sollte lernen sich auf Kommando in sein Körbchen oder auf seine Decke zu legen.

Erklärung:

Fast alle Hunde, die nicht alleine bleiben können, haben zuwenig Selbstbewusstsein. Das Tier muss lernen, dass es auch alleine im Zimmer bleiben kann. Das fällt ihm leichter, wenn ihm ein fester Platz zugewiesen wurde.

Begrüßen Sie Ihren Hund nicht überschwänglich, wenn Sie wieder nach Hause kommen. Sagen Sie kurz "Hallo" und ignorieren ihn wieder.

Erklärung:

Wenn Sie ihn überschwänglich begrüßen, bestätigen Sie seine Hysterie während Ihrer Abwesenheit.

Ihr Hund braucht unbedingt einen festen Platz, an dem er sich sicher fühlt. Er muss lernen sich auf Kommando in sein Körbchen bzw. auf seine Decke zu legen.

 

Erklärung:

Feste Aufgaben und feste Plätze geben Ihrem Hund Sicherheit und stärken sein Sebstbewusstsein.

Üben Sie unbedingt täglich mit Ihrem Hund die Grundkommandos (Sitz, Platz, Fuß usw.)

 

Erklärung:

Auch das gibt Ihrem Hund Selbstvertrauen und erleichtert Ihnen Ihr Training.

Verlassen Sie das Haus ohne besonderen Aufwand. Halten Sie auf gar keinen Fall lange Abschiedsreden, wie z.B. "Ich gehe ja nur einkaufen ...", "Frauchen kommt ja gleich wieder ...",

"Sei schöööööön liebe ...", etc.!

Erklärung:

Sie verunsichern dadurch Ihren Hund. Er hat sehr schnell die Verknüpfung: Tonfall - Frauchen/Herrchen geht gleich. Er wird im Vorfeld schon nervös und unruhig.

Vollführen Sie mehrmals täglich Ihr persönliches Ritual, als ob Sie das Haus verlassen würden. (Schlüssel klimpern, Jacke anziehen, Tasche packen o.ä.). Anstatt jetzt aber das Haus zu verlassen, machen Sie ohne Worte - und natürlich ohne Ihren Hund zu beachten - wieder kehrt und setzen sich wieder aufs Sofa oder beginnen Sie z.B. mit der Hausarbeit.

Erklärung:

Ihrem Hund wird es bald zu blöde sein, Ihnen ständig hinterher zu laufen, wenn Sie ja doch nicht gehen. Er erkennt bald nicht mehr, wann Sie wirklich gehen wollen.

 

Üben Sie mit Ihrem Hund das "ALLEINE SEIN". Schließen Sie für Sekunden die Tür, während ihr Hund in einem anderen Zimmer ist. Anfangs aber wirklich nur für 1 - 2 Sekunden. Öffnen Sie die Tür wieder bevor Ihr Hund Zeit zum Bellen oder Jaulen hat, denn nur so können Sie ihn loben.

Erklärung:

Wenn Ihr Hund merkt, dass es eine positive Reaktion auf sein ruhiges Verhalten gibt, wird ihm eine längere Trennung auch leichter fallen.

 

Um Ihren Hund das Alleinesein zu "versüßen", verstecken Sie ihm kleine Leckereien in der Wohnung. (Sie können einen Kauknochen auch in Zeitungspapier einwickeln.)

 

Erklärung:

Ihr Hund ist während Ihrer Abwesenheit beschäftigt. Nach kurzer Zeit wird er sich darauf freuen, wenn Sie das Haus verlassen, denn dann kann er mit der "Schatzsuche" beginnen.

 

Ihr Hund sollte unbedingt genügend Auslauf bekommen. Geben Sie ihm oft die Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen.

 

Erklärung:

Ein ausgelasteter, müder Hund ist ein braver Hund. Er wird während Ihrer Abwesenheit ein "Nickerchen" machen.

1. Ignorieren Sie Ihren Hund 1/2 Stunde bevor Sie das Haus verlassen. Knuddeln Sie ihn nicht noch besonders bevor Sie geben.

Erklärung: er muß ein wenig Selbständigkeit lernen, dann wird ihm das alleine sein auch nicht so weh tun. Außerdem suggerieren Sie ihm durch zu viel Aufmerksamkeit vor dem Verlassen, daß gleich etwas passiert.

2. Erlauben Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall Ihnen überall hin zu folgen. Er sollte lernen sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke, etc.) zu legen.

Erklärung:

Fast alle Hunde, die nicht alleine bleiben können haben zu wenig Selbstbewußtsein. Er muß lernen, daß er auch alleine im Zimmer bleiben kann. Das fällt ihm leichter, wenn er einen festen Platz zugewiesen bekommt.

Begrüßen Sie Ihren Hund nicht überschwenglich, wenn Sie wieder nach Hause kommen. Sagen sie nur kurz "Hallo" und dann ignorieren Sie ihn wieder.

Erklärung:

Damit bestätigen Sie ihm nur, daß er mit seiner Hysterie recht hat.

4. Ihr Hund braucht unbedingt einen festen Platz, an dem er sich sicher fühlt Er muß lernen sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke, ete.) zu legen.

Erklärung: Feste Aufgaben, bzw. Plätze geben Ihrem Hund Sicherheit.

5. Üben Sie unbedingt täglich mit ihrem Hund.

Erklärung: Das gibt Ihrem Hund Selbstvertrauen und erleichtert Ihnen Ihr Training.

6. Verlassen Sie das Haus ohne besonderen Aufwand. Halten Sie auf gar keinen Fall lange Reden ("Ich gehe nur einkaufen", "Mama kommt gleicht wieder", "Sei schön lieb", etc.)

Erklärung: Sie puschen Ihren Hund nur damit auf und machen ihm klar, daß sie ihn gleich verlassen.

7. Vollführen Sie mehrmals täglich Ihr persönliches Ritual, als ob Sie das Haus verlassen. (Schlüssel nehmen, Mantel anziehen etc.). Am besten notieren Sie sich erstmal alle Einzelheiten auf einem Blatt und geben Sie dann Punkt für Punkt durch. Anstatt aber nun das Haus zu verlassen machen Sie ohne Worte - und natürlich ohne Ihren Hund zu beachten - kehrt und setzen sich wieder aufs Sofa. Sie können auch ab und zu die Reihenfolge immer wieder vertauschen.

Erklärung:

Ihr Hund erkennt an Ihrem Ritual, daß Sie Ihn gleich verlassen. Bringen Sie Ihn daher etwas durcheinander. Nach einer Weile wird es ihm lästig werden immer wieder hinter ihnen herzulaufen, wenn sie ja doch nicht gehen.

8. Üben Sie mit ihrem Hund das "ALLEINE SEIN". Schließen Sie für Sekunden die Tür, während ihr Hund im anderen Zimmer ist Anfangs aber immer nur für 1-2 Sekunden. Öffnen Sie die Tür ohne grosses Aufheben bevor ihr Hund Zeit zum Bellen/Heulen hat Denn nur dann können Sie ihn loben.

Erklärung:

Wenn Ihr Hund lernt, daß es positive Reaktionen auf sein ordentliches Benehmen gibt, wird es ihm auch bei längeren Trennungen leichter fallen.

9. Ihr Hund sollte unbedingt viel Auslauf bekommen. Geben Sie ihm die Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen, damit er sich richtig austoben kann.

Erklärung:

Müde Hunde sind leichter brave Hunde.

10. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Heutzutage gibt es diverse Medikamente, die das Training positiv unterstützen können (Clomicalm & Selgian).

11. Haben Sie unbedingt Geduld. Planen Sie generell 2-3 Monate bis zu einem Erfolg ein. Versuchen Sie ruhig und besonnen zu sein.

Häufig hilft es auch gleichzeitig eine Hundeschule zu besuchen. Dort können sich die Besitzer austauschen und neuen Mut holen (da merkt man erst, daß man nicht der einzige Menschen mit diesem Problem ist).

Außerdem lernt ihr Hund dort die Grundbegriffe des Gehorsams und bekommt dadurch mehr Selbstbewußtsein. Ihr Hund arbeitet mit Ihnen zusammen, was wiederum förderlich für Ihre Beziehung zu Ihrem Hund ist.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. November 2009 um 12:26 Uhr